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01. Dezember 2017 | Von: Gernot Zielonka

Ford zeigt den neuen Mustang

Den Wagen leisten sich wohl auch Freibeurfler mit einem besonderen Hang zum Außergewöhnlichen. In Fuhrparks wird er wohl so gut wie nie zu sehen sein. 2018 feiert die jüngste Generation des legendären Sportwagens Ford Mustang Premiere. In Deutschland kommt der Mustang ab 39.000 Euro für das Fastback-Coupé und 43.500 Euro (Listenpreise) das Convertible-Cabrio auf den Markt. Der Mustang GT mit nunmehr 331 kW (450 PS) starkem 5,0-Liter-V8 steht ab 46.000 Euro zur Verfügung, die offene Ausführung beginnt bei 50.500 Euro.

Für jeweils 2.500 Euro Aufpreis steht ein hochmodernes Zehngang-Automatikgetriebe zur Wahl. Mit ihr beschleunigt der neue Mustang GT Fastback in nur 4,3 Sekunden von null auf 100 km/h und damit schneller, als dies bislang einer Serienversion in der mehr als 50-jährige Erfolgsgeschichte dieser "Pony Car"-Ikone gelungen ist.

Der neue Ford Mustang begeistert u.a. mit einem noch schärferen Design, einem weiterentwickelten Fahrwerk mit optionalem MagneRide-Dämpfersystem, zwei zusätzlichen Fahrmodi, modernen Fahrer-Assistenzsystemen und zusätzlichen Individualisierungsoptionen. Dank der flacher gestalteter Motorhaube, integrierten Lufteinlässen - die jetzt die europäischen Fußgängerschutz-Anforderungen erfüllen - und einem modifizierten unteren Kühlergrill erzielt er einen besonders athletischen Auftritt mit einem aerodynamisch optimierten Gesicht. Zugleich bewahrt der neue Mustang jene optischen Kern-Merkmale, die den legendären Sportwagen seit mehr als fünf Jahrzehnten charakterisieren.

Moderne Scheinwerfer mit LED-Technologie, attraktiv gestaltete Leichtmetallräder und die nun elf Lacktöne umfassende Farbpalette unterstreichen die markante Erscheinung zusätzlich. Zugleich wirkt die Heckpartie des neuen Ford Mustang durch neu modellierte Stoßfänger- und Diffusor-Elemente noch markanter. Dies gilt insbesondere für den "GT", also für die V8-Version mit dem 5,0 l-Aggregat, die nun serienmäßig eine Abgasanlage mit vier Endrohren erhält. Optional bietet der US-Autobauer einen Heckspoiler an, der das sportliche Erscheinungsbild des Hecktrieblers zusätzlich unterstreicht. 

Der Innenraum empfängt mit Premium-Qualität. Materialien mit soften Oberflächen zieren nun die Türverkleidungen, die Türgriffe bestehen aus Aluminium. Die Mittelkonsole wird von einem handgenähten und mit kontrastierenden Nähten durchzogenen Stoff eingefasst, der sich ebenfalls durch Berührungsfreundlichkeit auszeichnet und das sportliche Design unterstreicht. Für die Einfassung des Instrumententrägers stehen vier neue Aluminium-Oberflächen zur Wahl.

Dem hohen optischen Anspruch wird der fahragile Mustang auch technisch gerecht. So wartet das per Kippschalter einstellbare MagneRide-Fahrwerk mit verschiedenen Fahrprogrammen auf, die speziell im Hinblick auf die hohen Erwartungen europäischer Kunden entwickelt wurden. Neu ist dabei auch die sogenannte "My Mode"-Option sowie die einzigartige "Gute-Nachbarschafts-Einstellung": Eine Klappen-Auspuffanlage mit aktiver Ventilregelung senkt den Geräuschpegel und schont die Nerven der Anwohner; ohnehin ist lauter Sound innerhalb Ortschaften verboten und ziemlich teuer, wenn einen die Polizei erwischt.

Und dank fortschrittlicher Fahrer-Assistenzsysteme wie Fahrspur-Assistent und Pre-Collision-Assist mit Fußgänger-Erkennung kann der Fahrer das Potenzial seines Wagens entspannt genießen.

Ford Performance-Power für die Rennstrecke: Mit dem Mustang GT4 gibt Ford Performance seinen Kunden ein faszinierendes Renngerät an die Hand, das weltweit in zahlreichen Rundstreckenserien starten darf - von der US-amerikanischen IMSA Sports Car Championship bis hin zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Angetrieben wird das Coupé von dem V8-Aggregat des aktuellen, ab Werk 310 kW (421 PS) starken GT-Modells. Es verfügt im Renntrimm über 5,2 statt 5,0 l Hubraum. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechsgang-Schaltgetriebe, das über Wippen am Lenkrad bedient wird, in Kombination mit einer robusten Zweischeiben-Rennkupplung. Bremsscheiben und -sättel steuert Brembo bei, das aufwändig konstruierte Rennfahrwerk stammt von Multimatic Motorsports. 

Kennzeichnend für den neuen Mustang GT4 ist zudem die ausgefeilte Aerodynamik inklusive spezieller Lufteinlässe in der Frontpartie, großem Heckflügel sowie hinterer Diffusoreinheit, die nochmals mehr Abtrieb und damit höhere Kurvengeschwindigkeiten ermöglicht. Ford Performance liefert den nicht straßenzulassungsfähigen Mustang GT4 praktisch rennbereit aus, die Preisliste beginnt bei 235.000 US-Dollar. Quelle: Ford / NF

 

 

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