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02. November 2017 | Von: Gernot Zielonka

Mazda: In Deutschland + 5 Prozent

Die Mazda Motor Corporation hat das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2017 mit einem neuen Absatzrekord beendet: Der japanische Automobilhersteller verkaufte von April bis September 2017 weltweit 783.000 Fahrzeuge, was einer Steigerung von 1 % gegenüber dem ohnehin schon hohen Vorjahreswert entspricht.

Insbesondere die Markteinführung des neuen Mazda CX-5, der seit Oktober zusätzlich auch im Werk Hofu als mittlerweile viertem Standort produziert wird, beflügelte den Absatz. Der weltweite Umsatz kletterte im ersten Halbjahr um 7,1 % auf knapp 1,66 Billionen Yen (13,15 Mrd. Euro), was einer Umsatzrendite von 4,6 %  entspricht.

Auf seinem Heimatmarkt Japan verzeichnete Mazda eine Absatzsteigerung um 4 % auf 96.000 Fahrzeuge, in China steht sogar ein Plus von 12 % auf 149.000 Einheiten – ein neuer Halbjahresrekord im Reich der Mitte.

Ein gemischtes Bild zeigt sich derweil in Europa: Während der Gesamtabsatz in der Region um 2 % auf 132.000 Einheiten fiel, konnte Mazda in einigen Märkten deutlich zulegen. In Deutschland bedeuten beispielsweise 35.000 verkaufte Fahrzeuge eine Steigerung von 5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mit  5.342 Pkw-Neuzulassungen in Deutschland erreichte der Leverkusener Importeur das stärkste Oktoberergebnis seit 2007. Mit einem Plus von 14,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat konnte der japanische Automobilhersteller deutlich stärker wachsen als der Gesamtmarkt, der im gleichen Zeitraum mit 272.855 Einheiten nur einen Zuwachs von 3,9 % erzielte. Damit entwickelt sich Mazda im bisherigen Jahresverlauf weiterhin deutlich stärker als der Gesamtmarkt. Während von Januar bis Oktober in Deutschland 2,3 % mehr Fahrzeuge neu zugelassen wurden als im Vorjahreszeitraum, legte die japanische Marke mit einem Plus von 4,3 % kräftiger zu. 56.898 Einheiten entsprechen einem Marktanteil von rund zwei Prozent.

In Russland wurde mit 13.000 Einheiten sogar ein Zuwachs von 15 % registriert. Die sukzessive Einführung des neuen Mazda CX-5 seit Mai sorgte auch hier für einen Schub.

In Nordamerika sank der Absatz um 2 % auf 219.000 Fahrzeuge, was vor allem auf einen Rückgang im US-Flottengeschäft zurückzuführen ist. Auch in anderen Märkten steht ein leichtes Minus von 2 % auf 187.000 Einheiten. Bemerkenswert: Mazda ist in Australien unverändert die zweiterfolgreichste Marke des Landes, in Thailand konnte der Absatz um satte 20 % auf 25.000 Fahrzeuge zulegen.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017. Die Prognose für das komplette Geschäftsjahr 2017, das am 31. März 2018 endet, lässt Mazda unverändert. Die erwarteten Wechselkurse für die Finanzzahlen wurden jedoch den aktuellen Marktdaten angepasst; Volumenzuwächse und erhöhte Marketingausgaben, die vorwiegend auf die geänderten Rahmenbedingungen in den USA zurückzuführen sind, sind in der Prognose berücksichtigt. Das Unternehmen erwartet weiterhin ein weltweites Absatzwachstum von 3 % auf 1,6 Mio. Einheiten. Der voraussichtliche Betriebsgewinn beläuft sich auf 150 Milliarden Yen (1,18 Mrd. Euro), der Nettogewinn auf 100 Milliarden Yen (787,40 Mio. Euro). Mazda rechnet zudem mit einem Umsatz von 3,35 Billionen Yen (26,38 Mrd. Euro).

Die Ankündigung der neuen SKYACTIV-X Motorengeneration und neuer Modelle beschleunigt die Technologie- und Produktentwicklung und treibt so das nachhaltige Wachstum voran. Die veröffentlichten Planungszahlen für das Geschäftsjahr 2017 basieren auf Annahmen, die Änderungen unterliegen können, z.B. der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft, Entwicklungen in der Automobilindustrie oder Wechselkursrisiken. Die tatsächliche Entwicklung kann deutlich von diesen Planzahlen abweichen. Quelle: Mazda / NF

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