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09. November 2017 | Von: Heribert Daniel

Audi mit Absatzwachstum ins vierte Quartal

Die Ingolstädter Automarke mit den vier Ringen hat das vierte Quartal erfolgreich begonnen und im Oktober 2017 weltweit rund 158.750 Automobile und damit 5,3 Prozent mehr als im Vergleichsmonat 2016 abgesetzt. Für Audi waren im vergangenen Monat die USA und Kanada erneut der größte Absatzmarkt.

Bei den Kernregionen wuchsen die Auslieferungen im vergangenen Monat in Nordamerika (+10,2%) und China (+14,5%), die Verkäufe in Europa lagen 1,6 Prozent unter Vorjahresniveau. Seit der Rückkehr zum Wachstumskurs im Juni konnte Audi das kumulierte Absatzminus im Vorjahresvergleich kontinuierlich Monat für Monat reduzieren; rund 1.539.500 weltweite Auslieferungen seit Januar liegen noch um 1,3 Prozent unter dem Wert von 2016. „Nach unserem guten Start ins vierte Quartal wollen wir diesen Trend trotz weiter herausfordernder Bedingungen auch in den nächsten Monaten fortsetzen“, sagt Bram Schot, Vorstand für Vertrieb und Marketing der AUDI AG. „Unsere Modelloffensive legt den Grundstein für unseren künftigen Erfolg. Nach dem Audi A8 heben wir jetzt mit dem neuen Audi A7 Sportlichkeit und ästhetisches Design auf ein neues Level in der Oberklasse. Dieses einzigartige Konzept hat bereits vor Markteinführung für Furore gesorgt und wird von unseren Kunden sehr gut angenommen.“

Mitte Oktober hat Audi das neue, viertürige Oberklasse-Coupé am Hauptsitz in Ingolstadt präsentiert. Der neue Audi A7 (Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,2 – 6,8, CO2-Emission kombiniert in g/km: 163 – 154*) mit seiner dynamischen und progressiven Designsprache richtet sich vor allem an trendbewusste, design- und technikaffine Kunden. Im März 2018 wird das Modell bei den ersten Händlern in Europa eintreffen. 

Auf dem Heimatkontinent der Vier Ringe stand im vergangenen Monat erneut der Audi Q2 hoch im Kurs. Im Oktober nahmen rund 6.600 europäische Kunden den Schlüssel für das City-SUV entgegen. Über alle Modelle setzten vor allem Spanien und Italien starke Impulse: Auf der iberischen Halbinsel sowie den Kanaren steigerten 4.393 Kunden den Oktoberabsatz um 10,5 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Auslieferungen in Italien zogen um 23,4 Prozent auf 5.993 verkaufte Automobile an. Dagegen belastete im vergangenen Monat die Marktentwicklung in Großbritannien das Europa-Geschäft: Der Absatz blieb 5,5 Prozent hinter dem Wert aus 2016 zurück. Im Jahresverlauf liegen die britischen Verkäufe aber mit einem Minus von 0,6 Prozent fast auf Vorjahresniveau und deutlich über dem sinkenden Gesamtmarkt. In Frankreich erwarben 5.374 französische Kunden einen Audi, das sind 8,5 Prozent weniger als im Vergleichsmonat 2016. In der Gesamtregion Europa lieferte das Unternehmen im Oktober rund 68.450 Einheiten aus (-1,6%). Kumuliert ergibt sich ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber 2016, als Audi eine neue Absatzbestmarke auf dem europäischen Markt erreichte.

In China markierten 53.828 verkaufte Automobile den bisher absatzstärksten Oktober der Audi-Geschichte. Zusätzlich erfuhr der chinesische Markt mit einer Absatzsteigerung von 14,5 Prozent das bisher stärkste Wachstum in diesem Jahr. Dabei verzeichneten die Audi-Händler in China vor allem bei der Langversion des Audi A4 eine hohe Nachfrage. Seit Januar setzten die Ingolstädter 472.498 Automobile in China ab, das kumulierte Absatzminus verringerte sich auf 3,0 Prozent. Mitte November feiert Audi auf der Automesse in Guangzhou die China-Premiere des Audi S4 (Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,5 - 7,3; CO2-Emission kombiniert in g/km: 170 – 166*). Ab Frühjahr 2018 wird das dynamische S-Modell das Portfolio der Vier Ringe im Reich der Mitte ergänzen.

Wichtiger Wachstumsmotor war im vergangenen Monat abermals Nordamerika, wo Audi mit rund 23.800 verkauften Automobilen einen neuen Topwert erreichte. In den Vereinigten Staaten erlebte das Unternehmen bereits den 82. Rekordmonat in Folge (+9,6% auf 19.425 Autos). Auch Kanada verzeichnete erneut ein zweistelliges Wachstum (+11,3 auf 3.063 Autos). In beiden Ländern hielt der SUV-Trend an. Seit Jahresbeginn entschied sich die Hälfte der amerikanischen Kunden für ein Modell der Q-Familie. Im Nachbarland war im Zeitraum Januar bis Oktober rund jedes vierte ausgelieferte Fahrzeug ein Audi Q5. Quelle: Audi AG / NF

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