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26. Juli 2017 | Von: Julia Zielonka

BMW Group treibt Elektrifizierungsstrategie voran

Flexible Fahrzeugarchitekturen ermöglichen künftig die Elektrifizierung aller Produktlinien. Zudem hat die BMW Group den vollelektrischen MINI als 3-Türer bestätigt.

Die konsequente Elektrifizierung des Produktportfolios ist eine zentrale Säule der Strategie NUMBER ONE > NEXT der BMW Group. Alle Marken können elektrifiziert werden, also zusätzlich zu einem klassischen Verbrennungsmotor auch mit einem vollelektrischen oder Plug-in Hybrid-Antrieb angeboten werden. Künftig kommen jährlich neue, elektrifizierte Modelle hinzu und zudem ermöglicht die nächste Generation der Fahrzeugarchitekturen nach 2020 auch weitere vollelektrische Modelle.

Der neue, vollelektrische MINI wird eine Variante des 3-Türers sein. Die Produktion des vollelektrischen MINI Modells startet 2019. Der Kunde kann bei der Marke künftig zwischen drei Antriebsarten wählen: Verbrennungsmotor, Plug-In Hybrid oder reiner Elektromotor. Der Antriebsstrang des vollelektrischen MINI kommt aus den BMW Group Werken Dingolfing und Landshut, den Kompetenzzentren für E-Mobilität im Produktionsnetzwerk. Im BMW Group Werk Oxford wird dann der Antriebsstrang in das Fahrzeug integriert. Die Entscheidung für Oxford ist vor dem Hintergrund gefallen, dass das Werk den Großteil aller MINI 3-Türer produziert.

Für 2025 erwartet das Unternehmen einen Verkaufsanteil elektrifizierter Fahrzeuge zwischen 15 und 25 %. Allerdings werden Faktoren wie Gesetzesanforderungen, Anreizsysteme und die Ladeinfrastruktur Einfluss darauf haben, in welchem Umfang die E-Mobilität in jedem einzelnen Land eine Rolle spielen wird. Um auf die Kundenwünsche reagieren zu können, verfügt die BMW Group schon jetzt an ihren internationalen Produktionsstandorten über eine einzigartige Flexibilität. Künftig ist das BMW Produktionssystem so gestaltet, dass in den Fertigungsstrukturen der Werke gleichzeitig Modelle mit Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid oder einem vollelektrischen Antrieb gebaut werden können.

Die BMW Group produziert derzeit an zehn internationalen Standorten elektrifizierte Modelle. Bereits seit 2013 kommen die maßgeblichen Komponenten für den E-Antrieb aus den Werken Dingolfing und Landshut. In Dingolfing laufen zudem die Plug-in-Hybrid Versionen des 5er und 7er vom Band, sowie ab 2021 der BMW i NEXT. Insgesamt hat das Unternehmen bis heute mehr als 100 Millionen Euro in die Elektromobilität am Standort Dingolfing investiert und wird mit der Erweiterung des Angebots an elektrifizierten Fahrzeugen auch weiter in den Standort investieren.

Elektrifizierung aller Marken und Produktreihen schreitet voran. Der neue, vollelektrische MINI gehört zu einer Reihe von elektrifizierten Modellen der Marken BMW und MINI in den kommenden Jahren. 2018 kommt der i8 Roadster als neues Mitglied der BMW i Familie. Für 2020 hat die BMW Group einen vollelektrischen BMW X3 angekündigt und für 2021 den BMW iNEXT.

Die BMW Group hat bereits heute das breiteste Angebot von elektrifizierten Fahrzeugen in der Automobilindustrie weltweit. Aktuell bietet sie neun verschiedene elektrifizierte Modelle an: vom vollelektrischen BMW i3 bis zum jüngsten Modell, dem MINI Cooper S E Countryman ALL4, die bei VDL Nedcar in den Niederlanden produzierte Plug-in Hybrid-Variante des MINI Countryman. Für das Jahr 2017 plant die BMW Group 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge zu verkaufen, um dann insgesamt bereits 200.000 elektrifizierte Fahrzeuge auf den Straßen zu haben. Der frühe Einstieg in die Elektrifizierung von Fahrzeugen verschaffte der BMW Group einen Wettbewerbsvorteil. In Pionierarbeit startete das Unternehmen bereits 2008 einen weltweiten, ersten Großversuch mit dem MINI E. Die Erfahrungen aus diesem Projekt spielten eine bedeutende Rolle in der anschließenden Entwicklung des i3 und i8. Die BMW i-Modelle wiederum ebneten ihrerseits den Weg für die aktuellen Plug-in Hybrid-Fahrzeuge des Unternehmens. Quelle: BMW Group / NF  

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