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20. März 2017 | Von: Julia Zielonka

Ford: Klares Bekenntnis zum Standort Deutschland

Ford investiert an seinem deutschen Fahrzeugwerk in Saarlouis insgesamt 600 Millionen Euro. So untermauert der Kölner Autobauer sein Bekenntnis zu Deutschland als wichtigsten Europa-Stützpunkt und stellt damit die Weichen für die Produktion der nächsten Generation des Focus. Die Investitionen fließen sowohl in hochmoderne Fertigungsanlagen als auch in Projekte der Logistik, Produktionsvorbereitung und Energieversorgung.

Das Investment basiert auf Verbesserungen, die das Werk Saarlouis sowohl im Hinblick auf die Kosteneffizienz als auch bei der Produktivität erzielt hat. Grundlage hierfür ist eine Vereinbarung, die im Juni 2014 mit dem Gesamtbetriebsrat getroffen wurde. Sie beinhaltet auch die Zusicherung, dass die Kölner Fahrzeugfertigung des neuen Fiesta auch künftig die einzige europäische Produktionsstätte für Europas meistverkauften Kleinwagen bleibt. Von besonderer Bedeutung ist die Investition in zwei neue Pressanlagen, die in Saarlouis zum Einsatz kommen und die Warmumformung von hochfesten Boron-Stählen ermöglichen, im Fachjargon „Hot-Forming“ genannt. Mit diesem Verfahren können hochfeste Stähle mit einer bestimmten Härtegrad-Qualität künftig direkt zu Karosserieteilen verarbeitet werden. Dies erleichtert die Integration der Leichtbaufertigung in die Fahrzeugproduktion. Ein Teil der Investitionen im Werk Saarlouis fließt auch in eine effizientere und umweltfreundlichere Energieversorgung. In Kooperation mit STEAG New Energies betreibt Ford an dem saarländischen Standort fünf neue Blockheizkraftwerke. Diese Anlagen sichern die Stromversorgung, liefern die Heizenergie für das Werk und reduzieren gleichzeitig den Ausstoß an CO2-Emissionen um 20 %. Quelle: Ford / NF 

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