Spotlight

16. Februar 2017 | Von: Julia Zielonka

Cadillac zeigt den Escala Concept

Mit dem Escala Concept gibt Cadillac auf dem Automobilsalon in Genf einen Ausblick auf die nächste Entwicklungsstufe seiner Designphilosophie und Formensprache. Die Studie ist Indikator für neue technische Ideen und den Ausbau der Modellpalette.

Cadillac hat in jüngster Vergangenheit eine Reihe neuer, betont fahraktiver Hochleistungs-Modelle mit expressivem Design präsentiert und damit in der 115-jährigen Historie der Marke ein neues Kapitel aufgeschlagen. Der Escala (spanisch für „Maßstab“) positioniert sich oberhalb des kürzlich vorgestellten CT6 und komplettiert nach den Studien Ciel Cabriolet (2011) und Elmiraj Coupé (2013) die Trilogie der großen Cadillac-Konzeptfahrzeuge. Er ist fahrerorientiert ausgelegt und zugleich eine elegante, geräumige Luxuslimousine mit einem Fließheckdesign. Mit 5,34 m ist der Escala etwa 15 cm länger als der CT6.  

Die weiterentwickelte Formensprache des Escala wird in kommende Produktionsmodelle von Cadillac einfließen. Zu ihren spezifischen Merkmalen gehört eine neue Interpretation des vertikal angeordneten Scheinwerferdesigns, das bereits seit 1948 ein visuelles Markenzeichen ist. Das Interieur des Escala gliedert sich in zwei Zonen: In der vorderen dominieren modernste Technologien, die hintere ist auf maximalen Komfort ausgerichtet. Ein markantes Beispiel sind drei gekrümmte OLED-Bildschirme im Cockpit, die Merkmale eines traditionellen Kombi-Instruments mit denen einer Mittelkonsole zu einer homogenen Einheit verbinden.  

Wie in allen aktuellen Cadillac-Modellen stehen viele Oberflächen und Materialien im Innenraum des Escala für hochwertige Handwerkskunst. Die von Hand zugeschnittenen Stoffe in den Bereichen Türverkleidung und Sitze sind von Materialien inspiriert, die von Partnern der Marke aus der Modebranche verwendet werden und in Ausführung und Farbgestaltung einzigartig sind. Darüber hinaus bietet der Escala neue Formen von Konnektivität und Bedienung, deren Benutzererlebnis eine Vorbildrolle für künftige Serienmodelle spielt. Dazu gehört ein zentrales Steuermodul, über das der Fahrer sämtliche Funktionen per Tasten sowie über Sprach- und Gestensteuerung bedienen kann.  

Als technische Basis des Escala Concept dient die neue Cadillac-Fahrzeugarchitektur für große Premiummodelle mit Heckantrieb – eine Karosseriestruktur, die im neuen CT6 erstmals verwendet wird und mit einem innovativen Mix aus verschiedenen, gewichtsoptimierten Materialien eine bislang einzigartige Flexibilität und Effizienz gewährleistet. Als adäquate Antriebsquelle dient der Prototyp eines neuen 4,2-Liter-Twinturbo-V8-Motors, der in künftigen Modellen der Marke zum Einsatz kommen soll. Das Hightech-Aggregat operiert unter anderem mit einer Zylinderabschaltung (Active-Fuel-Management), die je nach Fahrzustand einen Kraftstoff sparenden 4-Zylinder-Betrieb ermöglicht.  

Weltweit haben sich im vergangenen Jahr 308.692 Kunden für einen neuen Cadillac entschieden. Das entspricht einem Zuwachs von 11,1 % gegenüber 2015 und ist das beste Resultat seit 1986. In Europa legten die Verkaufszahlen 2016 sogar um 34,7 % auf nahezu 800 verkaufte Autos zu. Die stärksten Märkte waren wie bis anhin Deutschland mit einem Plus von rund 43 % und die Schweiz mit einem Zuwachs von rund 68 %. Die meistverkauften Modelle in Europa waren der Escalade Full-Size Luxus-SUV sowie der neue XT5 Crossover, der den SRX ablöste. Quelle: Cadillac / NF  

Cadillac zeigt den Escala Concept
Schließen